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Gartenkulturpfad Berlin

 
Pfad 01: Berlin-Mitte

Der Gartenkulturpfad Berlin ist ein Baustein zur Lokalen Agenda 21. Der globalen Verantwortung für die Rohstoffe und Energiereserven, das Klima, den Artenschutz und das körperliche und seelische Wohlergehen der Menschen steht die Umsetzung nachhaltiger, lokaler Strukturen auf der Ebene der Kommunen gegenüber. Der viel zitierte Satz „Global denken, lokal handeln“ hat auch bei der Gestaltung und Pflege unserer Parks, Grünanlagen, Friedhöfe, Plätze, Gärten, Schulhöfe und Straßenbäume seine Berechtigung.

Die Initiatoren des Gartenkulturpfad Berlin möchten einen kleinen Beitrag dazu leisten, das vorhandene innerstädtische Grün zu bewahren und zu pflegen und trotzdem Neues zu planen und zu entwickeln. In Zeiten finanzieller Nöte der Kommunen scheint das zunächst äußerst schwierig. Wenn man sich aber klar macht, dass die Qualität der urbanen Räume ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität und die Gesundheit der Stadtbewohner ist, dann kann man das innerstädtische Grün nicht einfach vernachlässigen, wenn man die Städte wirtschaftlich und sozial zukunftsfähig machen will.

 
 
Die Panke im Bereich des Amtsgerichts Wedding/Brunnenplatz

Die Leitidee des Gartenkulturpfades wurde von der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) entwickelt. Eine Berliner Arbeitsgruppe der DGG arbeitet an der Umsetzung dieses Konzeptes für die Innenstadt Berlins. Ziel ist es, zunächst durch den Bezirk Berlin-Mitte einen wirklich begehbaren Fußweg (Pfad) aufzuzeigen. An diesem fast durchgehend grünen Weg durch einen Innenstadtbereich der Großstadt Berlin kann man unterschiedliche gärtnerische Aspekte der Gestaltung des urbanen Lebens zeigen: Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Bildung und Kultur.

Die Qualität des Lebens für die Stadtbewohner ist ganz wesentlich davon abhängig, ob ihnen ein ökologisch und sozial positiv wirkendes Wohnumfeld dargeboten wird. Dabei muss deutlich werden, dass dies nur erreicht werden kann, wenn ein kommunales Angebot an städtischem Grün auch von den Bürgern angenommen wird und sie möglichst konstruktiv zur Gestaltung und Pflege beitragen.

Dieser Gedanke wird in den Großstädten vielfach durch Vandalismus und Fehlverhalten auf eine harte Probe gestellt. Ein Gartenkulturpfad könnte einen kleinen Beitrag dazu leisten, die öffentliche Wahrnehmung von Garten- und Grünflächen zu fördern und zu verbessern.

Hier die komplette Infobroschüre als PDF (2.7 MB)



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