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Staudenpracht - umgeben von Wasser

Foto: Mainau GmbH 
Der Staudengarten auf der Insel Mainau

16.000 Stauden in 800 Sorten wachsen auf 3000 m² Beetfläche im Staudengarten auf der Insel Mainau. Hier finden Besucher zahlreiche Ideen für den eigenen Garten. Aber auch für Erholungssuchende lohnt sich ein Besuch: Plätze und Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein.

Im Frühjahr blühen z.B. nach den Krokussen (Crocus), Tulpen (Tulipa) und Narzissen (Narcissus) die Pfingstrosen (Paeonia) und der Orientalische Mohn (Papaver orientale). Es folgen im Frühsommer Steppensalbei (Salvia nemorosa) und Zierlauch (Allium spec.).

Im Spätsommer bietet sich ein Feuerwerk aus Sonnenhut (Rudbeckia), Sonnenbraut (Helenium) und
Staudensonnenblumen (Helianthus spec.). Und im Herbst beschließen Gräser und Astern (Aster) die
Gartensaison.

Foto: Mainau GmbH 

Im Ufergarten wurde 2008 Jahr eine „Blumenuhr“ nach Carl von Linné an­gelegt.

Der schwedische Botaniker hat diese bereits 1745 entwickelt: Er beobachtete, dass verschiedene Pflanzenarten zu ganz bestimmten Zeiten am Tag ihre Blüten voll geöffnet haben. Ausgehend von dieser Entdeckung suchte er passende Pflanzen-Vertreter für jede volle Stunde des Tages.

Daraufhin pflanzte er ein rundes Blumenbeet in Form und Unterteilung eines Zifferblatts. In jede der zwölf Teilflächen pflanzte er genau die Pflanze, welche ihre Blüten zu dieser Zeit gerade öffnet oder schließt. Man sagt Linné nach, dass er durch einen Blick auf seine Blumenuhr die Zeit auf fünf Minuten genau ablesen konnte.
 
 

Info:
Tel. 0 75 31/3 03-0,
www.mainau.de



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