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Wasserschloss Raesfeld

Foto: Breder 

In herrschaftlicher Pracht präsentiert sich das Wasserschloss Raesfeld im westlichen Münsterland. Direkt angrenzend verlockt der weitläufige Schlosspark (Tiergarten) zu langen Spaziergängen. Und wer Näheres zu Schloss und Park erfahren will, sollte die Dauerausstellung im benachbarten Informations- und Besucherzentrum besuchen.

Das Schloss
Eindrucksvoll ragt das Schloss Raesfeld aus der umgebenden Parklandschaft empor. Der Turm mit der grünen Patina misst 52,5 m Höhe und ist der höchste Turm aller Schlösser in Westfalen. Gefällig umspielt der Wassergraben (im Münsterland Gräfte genannt) das historische Gebäude.
Im 17. Jahrhundert diente das Schloss als Residenz für den kaiserlichen Feldmarschall Alexander II. von Velen, dem „Westfälischen Wallenstein“. Heute ist es Eigentum der Handwerkerorganisation von Nordrhein-Westfalen (NRW). In der Hauptburg hat die „Akademie des Handwerks“ ihren Sitz, in der Vorburg (wo einst Hofrat und Hofmeister regierten) befindet sich das „Fortbildungszentrum für handwerkliche Denkmalpflege“.

Kultur genießen und fein speisen
Im Rittersaal veranstaltet der Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. Konzerte und Dichterlesungen. Und wer sich gerne gruselt, kann z.B. an „Kriminalmahlen“ und „Geistermahlen“ teilnehmen.
Das Schloss beherbergt zudem ein Restaurant und eine gemütliche Kneipe. Bei schönen Wetter verführt die Außenterrasse zum Speisen im Freien, direkt an der Gräfte. Und wer möchte, kann im Schloss den Bund fürs Leben eingehen: im Kaminzimmer oder im Verlieszimmer ist es heute möglich, sich standesamtlich trauen zu lassen.

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