Grillen einmal anders: Reh und Wildschwein auf dem Rost
Alle Jahre wieder kommen in der Grillsaison Hamburger, Steaks und Rippchen auf den Rost. Was jedoch höchst selten auf den Grill gelangt, ist Wildbret. Dabei hat das Fleisch viele Vorzüge.
Foto: OBI
Schönes Wetter, leckere Salate, saftiges Fleisch (vielleicht das nächste Mal Wildbret) – so wird Grillen im Garten zu einem kleinen Fest
Lecker und gesund
Fleisch von wildlebenden Tieren schmeckt strenger als Pute oder Hausschwein, doch sehr gut. Es ist fettarm, leicht bekömmlich und stammt aus natürlicher Umgebung. Außerdem ist es frei von künstlichen Hormonen und Antibiotika, dafür reich an Mineralstoffen sowie Spurenelementen wie Zink, Eisen, Selen und Kupfer. Zudem liefert es die lebens- wichtigen ungesättigten Omega-3-Fettsäuren.
Kinderleichte Zubereitung
Auch die Zubereitung ist nicht schwieriger als bei Rindersteak und Schweinerippchen. Für das heimische Grillvergnügen eignen sich vor allem magere oder leicht fettdurchzogene Fleischstücke.
Besonders hochwertig sind Rücken und Keulen. Kleinere Stücke des Rückenfleisches können beispielsweise als Steak, Medaillon oder Kotelett zubereitet werden. Die Keule können Sie entweder im Ganzen grillen oder in verschiedene Stücke zerteilen – eine leckere Variante sind schmal geschnittene Schnitzel.
Schnell zubereitet ist ein schmackhafter Jägerspieß mit Wild- schweinfleisch: Zusammen mit Räucherspeck, Champignons, Zwiebeln und Paprika werden kleine Fleischstücke aufgespießt, mit Öl bepinselt, gewürzt und rasch gegrillt.
Wer mag, kann das Wildbret auch ein paar Stunden vor dem Grillen in einer würzigen Öl-Kräuter-Marinade einlegen. Aufwändiges Beizen in Buttermilch gehört aber längst in vergangene Zeiten, ist absolut unnötig.
Stand:01.07.2010








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