Obstgarten - Mai
Foto: Stein Obstgehölze in Kübeln passen gut auf die Terrasse. Der Nachteil: Die Gehölze vergreisen schon nach etwa zehn Jahren. |
(bs) Immer häufiger werden Obstgehölze für Kübel und Kästen in Containern angeboten. Fast das gesamte Sortiment gibt es auf spezielle schwach wachsende Unterlagen veredelt für den begrenzten Raum. Ein Nachteil dieser Gehölze ist allerdings ihre kurze Lebensdauer in Gefäßen: Sie erschöpfen sich schnell und vergreisen schon nach etwa zehn Jahren.
Im Garten ausgepflanzt dienen schwach wachsende Obstgehölze in Form von Spalieren und Spindeln als lebendige Trennung der „Gartenzimmer“, breiten sich an Hauswänden aus, erklimmen dekorative Rosenbögen oder grenzen das Grundstück zum Nachbarn hin ab.
Neue Obstbäume schonen
(bs) Neu gepflanzte Obstbäume benötigen ihre Kraft, um frische Triebe auszubilden und neue Wurzeln wachsen zu lassen. Haben sich Blüten und daraufhin Früchte ausgebildet, dann ist es besser, sie im ersten Jahr zu entfernen. Zeigt der Baum im zweiten Jahr ein gutes Wachstum, so können einige Früchte reifen.
Düngen mit Augenmaß
(bs) Vermeiden Sie eine Überdüngung der Obstbäume. Sofern die Wurzeln in gut versorgte Gartenerde reichen, entfällt in der Regel jegliche zusätzliche Nährstoffversorgung. Anders sieht es beim Beerenobst aus, unter denen Himbeeren Starkzehrer sind. Sie benötigen milde, lang anhaltende Dünger, wie z.B. Hornspäne, die in eine Mulchschicht eingearbeitet werden. Achten Sie darauf, dass keine Wurzeln beschädigt werden. Vor allem stachellose Brombeeren reagieren problematisch. Langsam wirkende Dünger sollten nach Ende Mai nicht mehr gegeben werden.







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