Obstgarten - Juli
Foto: Stein
Vogelschutznetze sollten Sie am Boden befestigen, z.B. mit Brettern und Steinen, damit sich die Tiere nicht darin verfangen
Die guten ins Töpfen ...
... die schlechten ins Kröpfchen. Sammeln Sie bei der Ernte immer gleich beschädigte, überreife und kranke Früchte in einem gesonderten Behälter. Besonders bei Erdbeeren infizieren angefaulte Früchte die noch reifenden gesunden Früchte.
Anfang des Monats sollte die letzte Düngung für Obstgehölze ausgebracht werden, damit die Triebe bis zum Winter richtig ausreifen können. Nur stickstoffarmer Kompost kann auch später noch gegeben werden.
Foto: Stein
Nur wirklich reife Früchte von Holunder sollten Sie weiterverarbeiten |
(bs) Grüne, unreife Früchte und die Blätter des Schwarzen Holunders (Sambucus nigra) enthalten das giftige Glykosid Sambunigrin, das zu ernsten Darmver- stimmungen führen kann. Dies gilt auch für den Roten Holunder (Sambucus racemosus) und seine Samen. Reife Früchte kann man sie zu Saft, Suppe, Gelee, Wein und Marmelade verarbeiten (für den Rohgenuss sind die Früchte nicht geeignet). Die Blüten kann man als Tee oder in erfrischenden Bowlen verwenden.
Nützlingen Quartiere anbieten
(bs) Ohrwürmer sind bei der Insektenjagd behilflich, sie vertilgen Raupen und schädliche Kleininsekten. Mit Holzwolle gefüllte Töpfe, die Sie in Obstbäume und Obststräucher hängen, dienen ihnen als Behausung.
Obst vor fliegenden "Naschkatzen" schützen
(bs) Vögel fallen gerne über reifes Beeren- und Kernobst her. Um die lästigen Mitesser zu verscheuchen, können Dosendeckel oder CDs zwischen und an den Sträuchern im Wind pendelnd aufgehängt werden. Das ständige Blinken macht Vögel offenbar nervös. Auch Katzen und Rehe werden im Garten von blitzenden Gegenständen abgeschreckt.
Auch Netze helfen. Achten Sie bitte darauf, dass es an allen Stellen gut abgedichtet ist. Kontrollieren Sie diese immer einmal wieder, um sicher zu gehen, dass sich in ihnen keine Vögel verfangen haben.





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