Der phänologische Kalender:
Die neun Jahreszeiten der Natur
![]() Foto: Roemer Der Winter hat Einzug gehalten, doch die Rhododendron-Knospen für den erneuten Austrieb sind bereits angelegt |
Der Januar ist ein typischer Wintermonat. Nicht immer ist das Wetter entsprechend, aber an der Vegetation sehen wir es deutlich: Die Bäume tragen kein Laub, und viele Flächen sind ohne Bewuchs. Bald werden die Tage wieder länger, das nächste Frühjahr naht.
Den Frühling zweimal erleben
Foto: Roemer Forsythien zeigen nach dem phänologischen Kalendar den Erstfrühling an |
Die Osterglocken (Narcissus) blühten bereits, Mandelbäumchen (Prunus triloba var. triloba) verbreiteten ihren Duft, und in der freien Landschaft bekamen die Schlehen (Prunus spinosa) dicke Knospen.
Auch die Forsythien (Forsythia) zeigten bereits viel mehr von ihrer Pracht als in meinem Kleingarten. Für andere, südlichere Regionen war die Blüte dieser Pflanzen bereits Vergangenheit.
Das, was wir alle erleben können, wenn wir weitere Fahrten unternehmen, bezeichnen die Botaniker als den phänologischen Kalender, der die neun Jahreszeiten der Natur beschreibt. Der Begriff Phänologie stammt vom Griechischen ab und bedeutet „Die Lehre von den Erscheinungen“.
Stand:01.01.2007









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