Neophyten im Portrait: die Kultur-Heidelbeere
Biologie und Merkmale
Mmmhh, lecker ... und das soll Sünde sein? Nun haben es auch die aus Amerika stammenden Kultur-Heidelbeeren (Vaccinium angustifolium x corymbosum) geschafft, auf die Fahndungsliste der Botaniker zu gelangen, da sie sich unerwünscht ausbreiten.
Foto: Breder
Kultur-Heidelberen sind bei Mensch und Tier beliebt |
Verwilderte Kultur-Heidelbeeren zeigen sich variabel: Manche ähneln eher Vaccinium angustifolium, einem niedrigen Strauch (5–20 cm groß), der ausgedehnte Ausläufer bilden kann. Seine Blätter sind elliptisch, am Rande gesägt und werden ca. 2,5 cm lang. Die Früchte erreichen eine Größe von 5–7 mm.
Andere Wildwüchse kommen eher nach dem anderen „Elternteil“ Vaccinium corymbosum. Dieser Strauch wächst 1–5 m in die Höhe, hat 4–7 mm lange, unterseits behaarte Blätter, und die Früchte werden 7–12 mm groß.
Was wir Menschen schätzen, mögen auch Vögel und Säugetiere, die mit dem Beerenverzehr für die Ausbreitung der Samen sorgen. Hat sich die Pflanze erst an ihrem neuen Standort etabliert, kann sie sich über klonales Wachstum (vegetative Vermehrung z.B. über Ausläufer) ausbreiten.
Stand:01.11.2008






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