Gartenpraxis Gut zu wissen Neophyten Neophyten im Portrait: das Beifußblättrige Traubenkraut

Neophyten im Portrait: das Beifußblättrige Traubenkraut



Foto: Spohn/Brandt 
Das Beifußblättrige Traubenkraut breitet sich immer mehr aus. Proble­matisch ist vor allem der hoch allergene Pollen der invasiven Pflanze.

Merkmale und Biologie

Das Beifußblättrige Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia) hat viele Namen, es wird z.B. auch als Beifuß­blättrige Ambrosie oder Ragweed bezeichnet. Die einjährige Pflanze zählt zu den invasiven Ar­ten. Sie wächst ca. 50 cm bis 1,50 m hoch und ist meist buschig verzweigt. Ihre Blätter sind zweifach fiederteilig und beidseitig grün. Der Stängel ist abstehend behaart.

Die Blütezeit erstreckt sich  von Mitte Juli bis Ende November. Die männli­chen Blüten befinden sich in dich­ten Trauben am Ende des Stängels und der Seitentriebe, die weibli­chen Blütenköpfchen sit-zen in Knäu­eln in Blattachseln und un­terhalb der männlichen Blü­ten­stän­de.

Die Blüten werden vom Wind bestäubt – eine einzelne Pflanze entlässt bis zu einer Milliarde Pollen. Sie kann außerdem mehrere Tausend Samen produzieren. Die Samen sind an einem Kranz von Zacken gut zu erkennen.
Vorsicht: Die Pollen des Beifußblättrigen Traubenkrauts gelten als hoch allergen und können Heuschnupfen und Asthma verursachen. Auch kann es bei Berührung mit der Pflanze zu allergischen Hautreaktionen (Kontaktdermatitis) kommen.



Stand:01.06.2008
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