Wie viel Wasser brauchen Pflanzen?
Das Wasser im pflanzlichen Gewebe sichert den notwendigen Druck in den Zellen und damit die Stabilität der Pflanze. Daneben spielt Wasser auch für die Nährstoffversorgung der Pflanzen eine wichtige Rolle: Nur durch das Wasser im Boden können Nährstoffe gelöst und von der Pflanze aufgenommen werden.
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Foto: Fehn So stimmungsvoll dieses Bild auch aussieht � denken Sie beim Bewässern unbedingt daran, dass die Pflanzen möglichst trocken in die Nacht gehen |
Wenn die Bodenfeuchtigkeit für die Versorgung der Pflanzen nicht ausreicht, ist eine Zusatzbewässerung erforderlich. Mit Bewässerung ist aber nicht gemeint, die Oberfläche des Bodens oder gar die Pflanzen täglich oberflächlich etwas mit dem Schlauch zu bespritzen! Vielmehr sollten Sie z.B. bei einer Bewässerung von Gehölzen mindestens 20 bis 30 l Wasser je Quadratmeter einplanen, damit das Wasser auch bis zu tiefer liegenden Wurzeln vordringt. Dann reichen Bewässerungstermine in Abständen von mehreren Tagen.
Die günstigste Zeit zur Bewässerung ist der frühe Morgen, denn im Vergleich zur Mittagszeit sind hier die Verdunstungsverluste beim Wässern gering. Gegen die Bewässerung am Abend spricht die erhöhte Gefahr von Pilzinfektionen, wie z.B. Sternrußtau an Rosen oder Kraut- und Braunfäule an Tomaten, weil die Pflanzen nicht schnell genug abtrocknen. Pflanzenbestände sollten möglichst trocken in die Nacht gehen.
Grundsätzlich gilt:
- Wässern Sie erst, wenn die Notwendigkeit hierzu besteht (gründliche Kontrolle der Bodenfeuchte).
- Wässern Sie nur über den Boden. Ausreichende Wassermengen lassen sich auch über eine Furche oder über in den Boden eingesenkte Tontöpfe verabreichen, ohne die Bodenoberfläche und die Pflanze zu befeuchten.
- Bei Beeten mit verschiedenen Pflanzen ist ein Wässern von Hand oftmals besser als eine Beregnungsautomatik, weil Sie so den speziellen Wasserbedarf der verschiedenen Pflanzen besser berücksichtigen können.
Maria Andrae
Stand:01.05.2005







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