Robust und natürlich: Wildobst im Kleingarten
![]() Foto: Roemer
Holunderbeeren, auch Fliederbeeren genannt, sind wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehaltes ein beliebtes Wildobst für die Saftherstellung. In Kleingartenanlagen eignen sie sich eher für das Rahmengrün. Besonders ertragreich sind die Sorten ‘Hamburg’ und ‘Haschberg’. |
Während wir uns darüber beklagen, dass in unseren Supermärkten immer weniger Obst- und Gemüsesorten angeboten werden, gibt es in unseren Gärten derzeit eine Renaissance alter Sorten. Dabei sind alle unsere Kultursorten aus Wildobstarten hervorgegangen, die vielfach aus unserer Landschaft verdrängt wurden. Daneben bietet uns die Natur eine breite Palette von fruchttragenden Gehölzen, die züchterisch nicht oder nur wenig verändert wurden.
„Wild“ muss nicht „unbändig“ bedeuten
Bei der Frage, ob Wildobst auch für unsere Gärten geeignet ist, lassen wir uns leicht von dem Begriff „wild“ irritieren. „Wild“ wird häufig mit unbändigem Wachstum, geringem Zierwert und niedrigem Ertrag gleichgesetzt. Andererseits steht das Wort für robust, natürlich und pflegearm, Eigenschaften, die wir im Hinblick auf eine naturbetonte Gartennutzung ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gerne nutzen.
Stand:01.11.2006







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