Nässende Stellen am Stamm von Zier- und Obstgehölzen
Foto: Pleiner
Das Austreten von klarer oder auch schleimiger Flüssigkeit aus Wunden deutet auf eine ernsthafte Schädigung des Holzes oder der Rinde hin |
Am bekanntesten ist sicherlich der sogenannte Gummifluss an Steinobst, der in der Regel eine eher harmlose physiologische Störung ist (mehr dazu in der Januarausgabe auf Seite 19). Das Austreten von klarer oder auch schleimiger Flüssigkeit aus Wunden, wie es auf dem Bild zu sehen ist, deutet auf eine ernsthafte Schädigung des Holzes oder der Rinde hin.
Die genaue Schadursache ist jedoch nur durch eine Untersuchung des betroffenen Gewebes im Labor möglich. Dort kann man feststellen, ob Pilze oder Bakterien verantwortlich für die Erkrankung sind und ob evtl. auch noch Holz zerstörende Käfer oder Schmetterlingslarven beteiligt sind.
Solche Untersuchungen führen die Pflanzenschutzdienste der einzelnen Bundesländer durch. Die Anschriften sind auf der Website des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde unter www.kleingarten-bund.de/service/index.php zu finden.
Eine Bekämpfung von Krankheitserregern und Schädlingen, die Holz und Rinde zerstören, ist nicht möglich.
Christoph Hoyer
Stand:01.05.2009





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