Biologischer Pflanzenschutz im Garten

Foto: Hoyer
Schwebfliegen sind gern gesehene Gäste im Garten, ihre Larven vertilgen mit Vorliebe Blattläuse
Pflanzen werden in der freien Natur von verschiedenen Schaderregern befallen. Auch im Garten ist immer wieder zu beobachten, dass z.B. Schnecken den frisch gepflanzten Salat auffressen oder die Tomatenpflanzen innerhalb kurzer Zeit von der Krautfäule zerstört werden.
Um die Pflanzen vor den verschiedenen Schaderregern zu schützen, stehen dem Gärtner eine Reihe von Pflanzenschutzverfahren zur Verfügung. Da der chemische Pflanzenschutz heute sehr kritisch gesehen wird, gewinnt der biologische Pflanzenschutz in der Diskussion immer größere Bedeutung.
Allerdings ist dabei oft nicht klar, was eigentlich mit dieser Art des Pflanzenschutzes gemeint ist. Wer Pflanzen auf biologischem Wege vor Schaderregern schützt, nutzt die Möglichkeiten, die bereits in der Natur vorkommen. Für den praktischen Pflanzenschutz bieten sich grundsätzlich zwei Möglichkeiten an.
Man kann einerseits die natürlich vorkommenden Gegenspieler von Schädlingen und Krankheitserregern im Garten fördern. Andererseits gibt es Verfahren, bei denen man Nutzorganismen, die in speziellen Zuchtbetrieben vermehrt werden, zur Bekämpfung von Schaderregern in Gewächshäusern oder auf Feldern gezielt aussetzt.
Stand:01.01.2008







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