Wurzelunkräuter sind nur durch Ausgraben zu bekämpfen, oder?
Foto: Breder
Der Löwenzahn gehört zu den Wurzelunkräutern, die ausgesprochen hartnäckig sind |
Strategie 1 lautet (im bereits bepflanzten Beet): Da der Neuaus- trieb auf die gespeicherten Nähr- stoffe aus der Wurzel angewiesen ist, sollte man die jungen Blättchen, die über die Photosynthese Nähr- stoffe produzieren, möglichst rasch entfernen. Auf diese Weise können sie kaum Nachschub für die „Vorratskammer“ liefern.
Strategie 2 (auf neu zu bepflanzenden Stellen) beruht auch darauf, dass die Nährstoffe in der Wurzel begrenzt sind. Man gräbt die Fläche um und entfernt möglichst viele Wurzeln.
Dann wird die Fläche mit einer lichtdichten schwarzen Folie (z.B. einer Teichfolie) abgedeckt. In der Dunkelheit unter der lichtundurchlässigen Folie treiben die Unkräuter zwar wieder aus, gehen aber sofort wieder ein. Im Folgejahr lässt sich die unkrautfreie Fläche dann gut bepflanzen.
Quelle: Hensel, Wolfgang: „120 populäre Gartenirrtümer und wie man sie vermeidet“ (siehe Literaturtipp)
Stand:01.07.2009





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