Birnenpocken als Heimstadt von Gallmilben
Foto: Hoyer Bei einem Befall mit der Birnenpockenmilbe bilden sich auf dem Blatt Narben oder Pocken, in denen die Gallmilben leben |
Die Pocken sind anfangs grünlich oder auch rötlich gefärbt. Später stirbt das betroffene Blattgewebe langsam ab und verfärbt sich grau bis schwarz.
Bei starkem Befall kann das Wachstum des Birnbaums leicht beeinträchtigt werden. Normalerweise ist eine Bekämpfung der Birnenpockenmilbe nicht erforderlich.
Bei sehr starkem Befallsdruck sind Präparate mit dem Wirkstoff Rapsöl, z.B. „Naturen Schädlingsfrei“ (Scotts Celaflor) oder „Promanal Austriebsspritzmittel“ (Neudorff) einsetzbar. Allerdings können diese Mittel nur zum Knospenaufbruch vor der Blüte gespritzt werden, da Öle leicht zu Verbrennungen an Blättern und Blüten führen können.
Wenn Sie die Nebenwirkung der zur Schorfbekämpfung zugelassenen Schwefelprodukte nutzen wollen, ist die nicht so gute Pflanzenverträglichkeit von Schwefel bei Birne zu beachten.
Hin und wieder wird empfohlen, befallene Blätter abzupflücken. In der Praxis dürfte sich damit die Befallsentwicklung aber nicht vernünftig eingrenzen lassen.
Christoph Hoyer
Bitte beachten Sie vor dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln die aktuelle Zulassungsssituation.
Stand:01.05.2009





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