Im Portrait: Rosenschädlinge
Blattläuse
Foto: Hilfert
Blattläuse |
Rosenzikaden
Foto: Hilfert
Blattschäden durch Rosenzikaden
Auf den Blättern sieht man zunächst vereinzelte, im Laufe der Zeit zahlreicher werdende kleine, weiße Sprenkel. Verursacht werden diese Schäden durch die Saugtätigkeit einer etwa 3 mm langen, gelbgrünen, breitköpfigen Zikade, die meist blattunterseits sitzt. Bei Berührung der Pflanze springt diese auf und fliegt davon. Die Rosenzikade bringt jährlich zwei Generationen hervor. Die Überwinterung erfolgt im Eistadium. Eine Bekämpfung ist meist nicht erforderlich, ansonsten wirken auch hier die bei der Rosenblattlaus genannten Produkte.
Foto: Hilfert
Rosenblattrollwespe |
Die bis zu 5 mm lange Wespe legt von Mai bis Anfang Juni an den Blättern der Rosen ihre Eier ab. Bei befallenen Blättern rollen sich die Blatthälften zur Mittelrippe hin auf. Hierin geschützt fressen die zunächst weißlichen, später hellgrünen Larven in den Blattrollen. Diese vergilben mit der Zeit und fallen ab. Das baldige Abpflücken befallener Blätter vor dem Verlassen der Larven reicht als Gegenmaßnahme in der Regel aus.
Foto: Hilfert
Schadbild eines Rosentriebbohrers |
Der Rosentriebbohrer ist eine Blattwespenlarve, die sich im Frühjahr in den jungen Austrieb der Rose einbohrt und dort das Mark herausfrisst. Als Folge kommt es zum Absterben der befallenen Triebspitzen. Das Herausschneiden der welkenden Triebspitzen – bevor die Larven den Trieb verlassen haben – reicht als Gegenmaßnahme in der Regel aus.
Gregor Hilfert Pflanzenschutzdienst Hamburg
Weitere Auskünfte erhalten Sie bei der Pflanzenschutzberatung des Pflanzenschutzdienstes Hamburg
montags 12–16 Uhr und
freitags 8–12 Uhr oder
telefonisch unter 0 40/4 28 41-5220
oder per Mail: gregor.hilfert@bwa.hamburg.de
Bitte beachten Sie vor dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln die aktuelle Zulassungsssituation.
Stand:28.10.2009





Social Bookmarks