Borken- und Splintkäfer auf dem Vormarsch
![]() Foto: Pflanzenschutzamt Berlin Trockene, heiße Sommer fördern einen Befall mit Borkenkäfern |
Sterben Gehölze astweise ab oder löst sich die Rinde, liegt der Verdacht auf einen Borkenkäferbefall nahe. Unter der Rinde zeigen sich feingliedrige Gangsysteme, die auch bis ins Holz reichen können. In den Gängen findet man zwischen feinem Bohrmehl ggf. auch kleine weißliche Larven oder Käfer.
Foto: Hoyer Typische Bohrlöcher bei Splintkäferbefall, hier an einem Zwetschenbaum |
Foto: Pflanzenschutzamt Berlin Larve des Thujaborkenkäfers |
Sind Gehölze betroffen, müssen Sie die befallenen Äste alsbald entfernen, um die Ausbreitung einzuschränken. Im Stammbereich befallene Gehölze sollten Sie besser ganz beseitigen.
Borken- und Splintkäfer „schwärmen“ im Frühjahr. Es ist sinnvoll, die Gehölze im Spätwinter auf einen Befall hin zu kontrollieren, um befallene Pflanzen noch vor dem Frühjahr aus dem Bestand zu entfernen. Gegen vorhandenen Befall gibt es für den Haus- und Kleingartenbereich keine zugelassenen Pflanzenschutzmittel.
Borkenkäfer lassen sich nur durch optimale Wachstumsbedingungen fernhalten. Dazu gehört vor allem, Gehölze zur richtigen Zeit zu pflanzen, ausreichend zu wässern und einen regelmäßigen Pflegeschnitt durchzuführen.
Maria Andrae
Stand:01.10.2006






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