Gartenpraxis Pflanzenschutz Schädlinge Schnecken an Gemüsejungpflanzen

Schnecken an Gemüsejungpflanzen

Foto: Hoyer 
Gartenwegschnecken fressen gerne an frisch gekeimten Sämereien und sind auch
in der oberen Bodenschicht aktiv
Schnecken verursachen nicht nur an Salat und Erdbeeren deutlich sichtbare Fraßschäden, auch für das schlechte Auflaufen der Bohnen, Möhren und anderer Gemüsearten kön­nen sie verantwortlich sein.

An gequollenen und frisch gekeimten Sämereien schädigt vor allem die kleine Gartenwegschnecke. Diese dunkelgrau gefärbte Schneckenart wird nur 3–4 cm lang. Anders als ihre große Verwandte, die Spanische Wegschnecke, ist sie auch in der oberen Boden­schicht aktiv, wo sie unterirdisch gezielt Samen, aber auch Knollen und Rüben von Radies oder Möhre anfrisst.

Die Tiere lassen sich aufgrund ihrer Größe und ihrer häufig versteckten Lebensweise nur schlecht absammeln. Auch Schneckenzäune und ähnliche Abwehrsysteme halten die Gartenwegschnecke nur unzureichend ab.

Wer sich für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln entscheidet, kann zwischen vielen Produkten wählen. Für den Gemüsegarten am besten geeignet ist „Ferramol Schne­cken­korn“ (Neudorff), ein Prä­parat, das auch im professionel­len Bioanbau zugelassen ist.

Christoph Hoyer

Bitte beachten Sie vor dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln die aktuelle Zulassungsssituation.




Stand:01.05.2009


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