Schöner Rasen lockt zum Verweilen
Foto: Breder Ein gepflegter Rasen kann viel Freude bereiten: Kinder nutzen die grünen Flächen gerne für Spiel, Sport und Spaß |
Fast jeder Gartenbesitzer träumt von einem tiefgrünen und gleichmäßigen Rasen. Dieser kann unterschiedlich genutzt werden, z.B. als reiner Zierrasen, zum Erholen oder für Kinder zum Spielen. Daher empfiehlt es sich, eine für den vorgesehenen Zweck geeignete Saatgutmischung auszuwählen.
Die richtige Sorte macht ’s
Der Gartenfachhandel hält viele Saatgutmischungen bereit.
Die im Handel angebotenen Rasensamen sind stets bedarfsgerechte Mischungen einzelner Gräserarten und -sorten. Für den Zierrasen werden bevorzugt feinblättrige Arten wie das Flechtstraußgras (Agrostis stolonifera), das Rote Straußgras (Agrostis capillaris) und der Rot-Schwingel (Festuca rubra subsp. rubra) eingesetzt.
![]() Das Deutsche Weidelgras keimt schnell, ist stark belastbar und daher für Strapazierrasen geeignet. Es benötigt aber viel Nährstoffe und Licht. Grafik: Compo |
Besonders für den strapazierfähigen Rasen geeignet sind das Deutsche Weidelgras (Lolium perenne) und das Einjährige Rispengras (Poa pratensis), auch Wiesen-Rispe genannt. Die jeweils verwendeten Gräser sind auf der Verpackung aufgedruckt. So kann der Gartenliebhaber die Mischung nachvollziehen.
Wie bei kaum einem anderen Produkt kann bei Rasensamen vom Preis auf die Qualität geschlossen werden. Hochwertige Saatgutmischungen zeichnen sich durch gute Schnittverträglichkeit und geringe Zuwachsrate aus. Der Rasen besitzt bereits bei geringer Höhe eine gleichmäßige Fläche, und die Schnittgutmenge hält sich in Grenzen. Weitere Zeichen für eine gute Qualität sind hohe Keimfähigkeit, hohe Rasendichte und Konkurrenzstärke.
Je kompakter der Rasen wächst, desto weniger können sich Moos und Beikräuter ansiedeln. Bei Rasensamen sollte deshalb stets auf Markenqualität zurückgegriffen werden. Gewisse Sicherheit für gute Qualität ist der Hinweis auf Regel-Saatgutmischungen (RSM) auf der Verpackung. Hier werden Gräser auf ihre Eignung getestet und nur die besten Sorten verwendet. Bekannte Mischungen, wie z.B. „Berliner Tiergarten“, dagegen keimen relativ rasch, unterliegen in den genannten Qualitätsmerkmalen jedoch deutlich spezialisierteren Produkten.
Stand:01.04.2008








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