Außerschulische Lernorte:
„Das Leben als dynamischen Prozess erfahren“
Kleingärten sind wichtige außerschulische Lernorte
Foto: Roemer
Max und André beim Obstbaumschnitt: Gemeinsam gelingt es
Im September 2007 haben wir in dem Artikel „Kleingärten für Kinder und Jugendliche – wo Spielen jedem schmeckt“ über Aktivitäten der Lüneburger Schreberjugend, den „Schrebinos“, berichtet. Im folgenden Beitrag wendet sich der Blick den Älteren, den Schülerinnen und Schülern der Lüneburger Hauptschule Stadtmitte, zu.
Altersgerechtes Lernen im Garten
Während bei den „Schrebinos“ in Lüneburg der Spaß im Vorder-grund steht, geht es im Schulgarten der Hauptschule Stadtmitte im Kleingärtnerverein „In der Kiepe“ etwas ernster zu. Seit 13 Jahren treffen sich hier zwei Garten-Arbeitsgemeinschaften (AGs) für 1½ Stunden zum gemeinsamen Gärtnern. Montags ist es die AG der 7.–10. Klassen, geleitet von der Klassenlehrerin Birgit Zschiesche, mittwochs betreut die Diplompädagogin Anne Schmidt die AG der 5. und 6. Klassen.
Die Garten-AGs gehören zum festen Angebot der Ganztagsschule. Aus 50 AGs können die Jungen und Mädchen freiwillig wählen, und die Garten-AGs sind immer gut besetzt. „Zwölf bis 14 Jugendliche in einer Gruppe sind genug, für mehr Schüler ist in dem Garten und in der Laube kein Platz“, meint Anne Schmidt, „sonst treten sie sich gegenseitig auf die Füße, und es gibt nur Gerangel.“
Stand:01.06.2008







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