Ran an die Kartoffeln
![]() Foto: Olkus Schülerinnen und Schüler des Berliner Lessing-Gymnasiums in Wartestellung für die Aktion „Kids ran an die Kartoffeln“ |
Dass Kartoffeln nicht in Scheiben- oder Stäbchenform wachsen, davon können sich in diesem Jahr rund 120 Schulklassen aus Berlin und Brandenburg im Rahmen des Projekts „Kids ran an die Kartoffel“ überzeugen. Zum „Internationalen Jahr der Kartoffel“, das die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ausgerufen hat, wurde das bundesweite Netzwerk „Natur und Nachhaltigkeit“ gegründet.
„Vertreter der Landwirtschaft und der Ernährungsindustrie, aus Handel und Catering sowie Wissenschaft und Pädagogik arbeiten hier zusammen, um Jugendlichen einen angemessenen Umgang mit Natur und Umwelt, gesunder Ernährung und Nachhaltigkeit als Zukunftsgarantie zu vermitteln“, erläutert Projektleiter Eberhard Karge.
Und von wem stammt die Idee für das Projekt? „Wir als Gartenarbeitsschulen haben das Projekt ‚Kids ran an die Kartoffeln’ entworfen, bei dem Schüler lernen können, wie man Kartoffeln anbaut und was man mit ihnen machen kann“, sagt Helmut Krüger-Danielson, Leiter des Schul-Umwelt-Zentrums (SUZ) in Berlin-Mitte.
Der Deutsche Kartoffelhandelsverband hat dafür etwa eine Tonne Pflanzkartoffeln gespendet. Sie wurden von den 120 teilnehmenden „Kartoffel-Klassen“ der Berliner und Brandenburger Schulgärten und Gartenarbeitsschulen im SUZ abgeholt. Die Klassen werden ihr Projekt bis Oktober in einem Kartoffel-Tagebuch dokumentieren, und die besten Dokumentationen werden mit einem Preis ausgezeichnet.
Verlag W. Wächter
Stand:01.05.2008







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