Quo vadis? – Kleingärten im ländlichen Raum
Foto: LV Schl.-Holstein der Gartenfreunde „Mehr als ein Kleingärtner kann ein Mensch nicht werden!“ So ist es richtig, positiv provozieren führt zum Erfolg! |
Dennoch haben Kleingartenanlagen in Schleswig-Holstein eine echte Chance. Und das nicht nur in der Stadt oder in der Nähe von Städten. Hier ist es natürlich einfacher, denn eine Klein- gartenanlage lebt von den Menschen, die diese bewirtschaften und pflegen.
Was passiert aber, wenn diese Menschen alt werden und ihren Kleingarten nicht mehr bewirtschaften können? Was passiert, wenn nicht ausreichend neue Gartenfreunde gefunden werden, um die frei gewordenen Parzellen neu zu besetzen? Wo ausreichend Arbeitsplätze angeboten werden und das Wohnungsangebot entsprechendes Klientel zulässt, wird das Gärtnern sicher eine Zukunft finden.
Kleingärten im ländlichen Bereich oft kein Thema
In Potsdam ergab 2009 ein Kleingärtnerkongress viele brauchbare Hinweise zum Erhalt und zur Festigung des Kleingartenwesens in der Stadt. Was aber mit den Kleingärtnervereinen und deren Flächen im ländlichen Bereich passieren wird, wurde nicht ange- sprochen.
Nicht nur für Schleswig-Holstein sind die Begriffe „Entleerung der Fläche“ oder „Landflucht“ von Bedeutung. Gerade in den östlichen Bundesländern sind diese Probleme wirklich schwerwiegend. Und so fand im November 2010 ein Expertengespräch in Berlin zum Thema: „Umbau von Kleingartenanlagen mit umweltbildendem Hintergrund“ statt. Hier konnten die teilnehmenden Landesver- bände ihre Probleme ansprechen und Erfahrungen dazu austau- schen: Was bleibt, wenn kein Kleingärtner mehr da ist? Was kommen noch für Probleme, wenn nicht rechtzeitig gehandelt wird?
Stand:01.02.2011
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