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Torffrei gärtnern: Moore und Klima schützen

Garten- und Blumenerde besteht zu bis zu 90 % aus Torf, „torfreduzierte“ oder „torfarme“ Erden enthalten noch 60 bis 80 %. Deshalb rät der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vom Kauf solcher Erden ab. Die Torfgewinnung vernichtet Moore, und mit ihnen viele seltene Pflanzen und Tiere. Zudem speichern Moore viel klimaschädliches Kohlendioxid, dass bei der Torfgewinnung freigesetzt wird, erklärt der BUND.

Kompost, Rindenhumus oder Holzfasern ersetzen den Torfanteil der Gartenerde problemlos. So bieten viele Hersteller inzwischen Gartenerde ohne Torf an. Rindenkompost – nicht Rindenmulch! – ist laut BUND ebenfalls ein vollwertiger Ersatz für Torferde.

Den BUND-Einkaufsführer für torffreie Erde und weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.bund.net (> Service > Ökotipps)





Stand:01.05.2011


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